Aktuelles

Neue Räume seit dem 1.7.22

Wir sind umgezogen!

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Am 28.6. sind wir tatsächlich aus der Leinestraße ausgezogen – und am 29.6. im Tempelhofer Damm 160 aufgeschlagen.

Personell extrem dezimiert, aber mit vereinten Kräften.

Die „Jungs“ von Synanon-Umzüge waren klasse. Wir danken allen Helfer_innen für ihre Hilfe und Sondereinsätze, vor allem unseren Vorstandsfrauen, die erhebliche vertragliche, finanzielle, bautechnische und personelle Herausforderungen zu navigieren hatten und weiterhin haben.

Die neuen Räume sind schön.

Seit dem 12. Juli funktionieren unsere Telefonnummer endlich wieder.
Allerdings sind noch Elektro- und Umbauarbeiten von Nöten, damit wieder alle Arbeitsplätze voll funktionsfähig sind.

 

Ausgefallene Beratungszeiten werden vorrausichtlich im Herbst 2022 nachgeholt.

Weitere Details zu unserer Erreichbarkeit im Umbauzeitraum werden laufend aktualisiert.

 

Danke für alle guten Umzugs-Wünsche!

Wir freuen uns schon darauf, Euch nach dem Umzugs-Chaos in unseren neuen Räumlichkeiten willkommen zu heißen!


Herzliche Grüße von unseren Vorstandsfrauen und dem gesamten Team

Unsere nächsten Termine

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  • 5. Oktober 2022 , 16:30: Selbsthilfegruppe I für Frauen mit Multipler Sklerose (derzeit telefonisch)
  • 6. Oktober 2022 , 18:30: Selbsthilfegruppe für Frauen mit Depressionen
  • 13. Oktober 2022 , 18:30: Gesprächskreis für Frauen mit Lernschwierigkeiten
  • 19. Oktober 2022 , 17:30: Selbsthilfegruppe II für Frauen mit Multipler Sklerose (derzeit telefonisch)
  • 27. Oktober 2022 , 18:30: Gesprächskreis für Frauen mit Lernschwierigkeiten
  • 2. November 2022 , 16:30: Selbsthilfegruppe I für Frauen mit Multipler Sklerose (derzeit telefonisch)
  • 3. November 2022 , 18:30: Selbsthilfegruppe für Frauen mit Depressionen
  • 6. November 2022 , 12:00: WenDo - Selbstverteidigung und Selbstbehauptung für Frauen* mit Behinderungen
  • 10. November 2022 , 18:30: Gesprächskreis für Frauen mit Lernschwierigkeiten
  • 11. November 2022 , 9:30: dreiteilige Kurs-Reihe „Erwerbslos, krankgeschrieben, erwerbsgemindert – Wo stehe ich und wo will ich hin?”

Alle Kraft voraus mit 6 neu gewählten Vorständinnen

Dringende Gründe erforderten eine weitere Vorstandswahl für unseren Verein. Auf unserer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 7. April 2022 wurden sechs Frauen in unseren Vorstand gewählt.

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Wir bedanken uns bei unseren ausscheidenden Vorständinnen Dr. Antonia Surmann und Catharina Weber ganz herzlich für ihre Arbeit und wünschen ihnen alles Gute für die Zukunft.

Unsere neuen Vorständinnen heißen wir ganz herzlich willkommen – wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit!

Der neu gewählte Vorstand vom Netzwerk behinderter Frauen Berlin e.V. besteht aus folgenden sechs Frauen (alphabetisch sortiert):

  • Isabel Erdem
  • Kathi von der Heyden
  • Hanna Kindlein
  • Ramona Krause
  • Sindy Sparsbrod
  • Dr. Bettina Unger

Hier geht es zu unserer Vereinsseite.

Unser Angebot während der Pandemie

Ab 1. Juli 2021 können wir neben der telefonischen und E-Mail-Beratung endlich wieder persönliche Beratungen durchführen (nach vorheriger Terminabsprache, für vollständig Geimpfte/Genesene oder mit tagesaktuellem Testnachweis). Unsere Selbsthilfegruppen finden wieder teilweise in Präsenz statt, ebenso vereinzelte Veranstaltungen. Corona-Aktuelle Neuigkeiten für Frauen mit Behinderung/chron. Erkrankung gibt es in unserem Service-Bereich (Linkliste).
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Unter Beachtung der geltenden SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung (www.berlin.de/corona/) und der hohen Anzahl von Risikogruppen unter unseren Nutzerinnen, Mitarbeiterinnen und Vorstandsfrauen können wir neben der telefonischen Beratung ab 1. Juli 2021 wieder nach vorheriger Terminabsprache persönliche Beratungen im Netzwerk anbieten.

Voraussetzung ist ein möglichst sicherer und rücksichtsvoller Umgang bzgl. unserer Corona-Regeln.

Um unsere Hygienevorschriften einhalten zu können, bitten wir persönliche Termine vorher per E-Mail oder innerhalb unserer Beratungszeit abzusprechen.

Unsere telefonische und Online-Beratung können wir voraussichtlich wieder ab dem 12.7.22 anbieten.

Unsere Beratungszeiten:

Dienstag 15 bis 17 Uhr
Donnerstag 15 bis 18 Uhr
Freitag 11 bis 14 Uhr
sowie nach Vereinbarung

Tel: (030) 617 09 168 / 169 oder unter
info@netzwerk-behinderter-frauen-berlin.de

 

Unsere Selbsthilfegruppen und Veranstaltungen finden wieder teilweise in Präsenz statt, sonst im Freien, telefonisch oder per Video. Wir arbeiten laufend daran, ob und wie unsere Angebote trotz Corona und unserer nicht besetzten Programmstelle stattfinden können.

Bei Interesse bitte bei uns im Netzwerk melden, unter Telefon 617 09 168/9, per Mail oder über unser Anmelde-Formular.

 

In unserem Service-Bereich (Linkliste) gibt es Corona-Aktuelle Neuigkeiten für Frauen mit Behinderung/chron. Erkrankung.

 

Neuigkeiten und unsere Termine werden auf unserer Webseite bzw. per Mail bekannt gegeben.

 

Unser Netzwerk-Flyer oder unsere Gruppen-Flyer werden gerne auf Anfrage versandt oder sind als barrierefreies PDF in unserem Downloadbereich zu finden.

Wir im Netzwerk Frauengesundheit Berlin

Zum 20-jährigen Jubiläum von dem Netzwerk Frauengesundheit Berlin wurde eine nicht ganz gewöhnliche Kurzdokumentation zur Gremienarbeit produziert. Wir sind stolz, ein Teil zu sein und den umfangreichen Barrieren im Gesundheitswesen für behinderte Frauen entgegenwirken zu können. (weiterlesen...)

Der Kurzfilm zum 20-jährigen Jubiläum des Netzwerk Frauengesundheit Berlin

Das Netzwerk Frauengesundheit Berlin hat sich im Dezember 2001 gegründet. Seit diesen 20 Jahren wurde viel erreicht, die Vernetzung hat sich bewährt, Wissen wurde transferiert, neue Themen angestoßen und Versorgungslücken aufgezeigt. Die Leistung und das Engagement der vielen Netzwerkfrauen in diesem langen Zeitraum wird mit dem Kurzfilm gewürdigt, der 2021 mit Finanzierung durch die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichtstellung produziert werden konnte.

Netzwerk im Podcast Berliner Register

Die Berliner Register dokumentieren und erfassen rechtsextreme und diskriminierende Vorfälle in Berlin, das Netzwerk behinderter Frauen Berlin e.V. ist ab dem 25.08.21 im Interview zu hören im Podcast Was zu melden!
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Was zu melden! Nr. 5

Ich will selbst entscheiden! Behindertenfeindlichkeit und Ableismus mit dem Netzwerk behinderter Frauen

Seit Jahrzehnten fordern Behindertenrechtsaktivist*innen Selbstbestimmung statt Stellvertretung. Was ist damit genau gemeint und was sind Leerstellen männerdominierter Behindertenpolitik?
Mit Sylvia Kunitz vom Netzwerk behinderter Frauen spreche ich darüber, warum wir eine barrierefreie Gynäkologie brauchen und wann Hilfsangebote von nichtbehinderten Menschen zwar gut gemeint, aber schlecht gemacht sind.
Wie man sich durchsetzen kann gegen Institutionen, die eigentlich unterstützen sollen, aber dann doch nur Standard-Lösungen und diskriminierende Sprüche anzubieten haben, hören wir am Beispiel von S. aus Friedrichshain, die sich ihre notwendigen Hilfsmittel bei ihrer neuen Arbeitsstelle hart erkämpfen musste.
Hinweis: Wir sprechen in dieser Folge über (sexualisierte) Gewalt an behinderten Frauen. Wenn das ein Thema ist, was dich belasten könnte, achte gut auf dich, hör den Podcast zusammen mit anderen an und schalte aus, wenn es dir zu viel wird. Die Passage, in der es um sexualisierte Übergriffe und Gewalt geht, ist ca. Minute 7:50-10:40.

Zum Interview: anchor.fm/register-fhxb

Was zu melden! ist ein Podcast des Register Friedrichshain-Kreuzberg

Kostengünstige Auszeit für Familien mit Angehörigen mit einer Behinderung

Damit sich Kinder und Jugendliche und deren Eltern von den Strapazen der letzten Monate erholen können, hat das Bundesfamilien-Ministerium die Maßnahme „Corona-Auszeit für Familien“ aufgelegt. Innerhalb des Förderzeitraums vom 1. Oktober 2021 bis 31. Dezember 2022 können die Familien bis zu einer Woche Urlaub machen und müssen dafür nur etwa 10 % der Übernachtungs- und Verpflegungskosten zahlen. (weiterlesen...)

 

Möglich ist der vergünstigte Familienurlaub in gemeinnützigen Familienferienstätten und weiteren geeigneten Einrichtungen in ganz Deutschland.

Neben der vom bbe e.V. oft erprobten Familienbildungsstätte Eichsfeld in Uder sind auch einige andere barrierefrei oder zumindest rollstuhlgeeignet. Vielleicht auch in eurer Nähe.

Nähere Informationen gibt es hier: https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/corona-pandemie/corona-auszeit-fuer-familien?_se=YmVoaW5kZXJ0ZS5lbHRlcm5AZ214LmRl

 

Für die Förderung gibt zwei Grundvoraussetzungen: 

  • Die Familie hat ihren Hauptwohnsitz in Deutschland.
  • Die Eltern oder Elternteile haben für ihr Kind oder für ihre Kinder einen Anspruch auf Kindergeld.

Außerdem darf das Einkommen der Familie einen bestimmten Betrag nicht überschreiten. Eine Ausnahme bilden Familien mit einem Familienmitglied, das eine Behinderung hat.

 

Die Familien müssen also eines der drei folgenden Kriterien erfüllen:

  1. Die Eltern oder Elternteile haben nur ein bestimmtes Einkommen oder beziehen Sozialleistungen. Die Familie muss mit mindestens einem minderjährigen Kind anreisen.
  2. Bei einem mitreisenden Kind liegt ein Grad der Behinderung von mindestens 50 vor. Das Kind muss nicht minderjährig sein. Das Einkommen spielt keine Rolle.
  3. Bei einem Elternteil liegt ein Grad der Behinderung von mindestens 50 vor. Die Familie muss mit mindestens einem minderjährigen Kind anreisen. Das Einkommen spielt keine Rolle.

Innerhalb des Förderzeitraums vom 1. Oktober 2021 bis 31. Dezember 2022 können Familien frei wählen, wann sie den Familienurlaub wahrnehmen möchten. Ob der gewünschte Zeitraum verfügbar ist, hängt von den Kapazitäten in den Einrichtungen ab.

Für die Maßnahme „Corona-Auszeit für Familien – Familienferienzeiten erleichtern“ stellt das Bundesfamilienministerium 50 Mio. Euro zur Verfügung. Sie ist Teil des Aktionsprogramms „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ der Bundesregierung.

Die Interkulturelle Initiative eröffnet ein barrierefreies Frauenhaus in Berlin

Ab Juni 2021 werden insgesamt 57 Frauenhausplätze des Frauenhauses der Interkulturellen Initiative (IKI) an 2 Standorten zur Verfügung stehen. In dem neuen barrierefreien Frauenhaus mit 40 Plätzen wird die IKI Frauen und Kinder mit Behinderungen (6 vollausgestattete Plätze) aufnehmen können. Auch Frauen mit Beeinträchtigungen bei der Mobilität erhalten hier einen verbesserten Zugang in ein Frauenhaus.

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Die „Interkulturelle Initiative – Schutz, Beratung und Öffentlichkeitsarbeit für misshandelte Frauen und ihre Kinder e.V.“ (IKI) ist seit 2001 Trägerverein eines Frauenhauses und weiterer Projekte, Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband und eröffnet aktuell einen weiteren Standort als erstes barrierefreies Frauenhaus in Berlin, das durch die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung gefördert wird. Der Ausbau des 1. Bauabschnitts und die Erstausstattung des neuen Standortes wurde durch die Lottostiftung Berlin gefördert.

 

Das Angebot der Interkulturellen Initiative ist von Anfang an offen gewesen für alle gewaltbetroffenen Frauen und ihre Kinder, hat jedoch seinen konzeptionellen Schwerpunkt in den letzten 20 Jahren bei der
Unterstützung der Zielgruppe gewaltbetroffener Frauen und ihren Kindern mit Migrations- und Fluchtgeschichte gehabt und konnte dadurch bereits Barrieren im Gewaltschutz abbauen. Die Interkulturelle Initiative erweitert ihr Angebot nun für weitere gewaltbetroffene Frauen und Kinder, die durch spezifische Problemlagen im bestehenden Hilfesystem „behindert“ oder ganz ausgeschlossen sind.
Dies betrifft Frauen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen in besonderem Maße, da sie 2 – 3 mal häufiger von Gewalt betroffen sind und es kaum barrierefreie Schutzplätze in Berlin gibt. Durch das Angebot von Familienzimmern können auch Frauen mit vielen Kindern aufgenommen werden, da bei Bedarf zwei Zimmer miteinander verbunden werden können. Mit den neuen räumlichen Bedingungen
können auch Frauen mit älteren Söhnen temporär aufgenommen werden. Aber auch alleinstehenden Frauen stehen Einzelzimmer zur Verfügung.

 

Ab Juni 2021 werden insgesamt 57 Frauenhausplätze des Frauenhauses der Interkulturellen Initiative (IKI) an 2 Standorten zur Verfügung stehen. In dem neuen barrierefreien Frauenhaus mit 40 Plätzen wird die IKI Frauen und Kinder mit Behinderungen (6 vollausgestattete Plätze) aufnehmen können. Auch Frauen mit Beeinträchtigungen bei der Mobilität erhalten hier einen verbesserten Zugang in ein
Frauenhaus.

 

Das am 1. Februar 2018 in Deutschland in Kraft getretene „Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt“, ist der offizielle Titel der sogenannten „Istanbul-Konvention“. Die Istanbul Konvention verpflichtet die Vertragsstaaten dazu, umfassende Maßnahmen zur Prävention, zur Intervention, zum Schutz und zur Unterstützung gegen geschlechtsspezifische und häusliche Gewalt zu ergreifen. Die Istanbul Konvention definiert Bedarfe zum Beispiel in Bezug auf die Anzahl an Schutzplätzen im Verhältnis zum Bevölkerungsanteil. Dadurch werden erstmals seit 20 Jahren in Berlin in den nächsten Jahren erhebliche finanzielle Mittel für die Eröffnung weiterer Frauenhäuser und Schutzangebote bereitgestellt, nachdem seit Jahren der Mangel an
Frauenhausplätzen in Berlin und bundesweit bekannt ist. Ein Investitionsprogramm des Bundes unterstützt den Ausbau. Der weitere Ausbau wird in den nächsten Jahren folgen, da das Land Berlin aufgrund der Istanbul-Konvention seinen Verpflichtungen in Bezug auf den gesetzlich definierten Schutzauftrag nachkommen muss.

Der Pressetext der IKI als PDF.

Artikel aktualisiert am 27.09.2022