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Unser Angebot während der Pandemie

Ab 1. Juli 2021 können wir neben der telefonischen und E-Mail-Beratung endlich wieder persönliche Beratungen durchführen (nach vorheriger Terminabsprache, für vollständig Geimpfte/Genesene oder mit tagesaktuellem Testnachweis). Unsere Selbsthilfegruppen finden wieder teilweise in Präsenz statt, ebenso vereinzelte Veranstaltungen. Corona-Aktuelle Neuigkeiten für Frauen mit Behinderung/chron. Erkrankung gibt es in unserem Service-Bereich (Linkliste).
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Unter Beachtung der geltenden SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung (www.berlin.de/corona/) und der hohen Anzahl von Risikogruppen unter unseren Nutzerinnen, Mitarbeiterinnen und Vorstandsfrauen können wir neben der telefonischen Beratung ab 1. Juli 2021 wieder nach vorheriger Terminabsprache persönliche Beratungen im Netzwerk anbieten.

Voraussetzung ist ein möglichst sicherer und rücksichtsvoller Umgang bzgl. der Corona-Regelungen sowie die Erfüllung eines der drei G’s, also bitte zum vorher vereinbarten Beratungstermin einen Nachweis mitbringen über:

  1. seit mindesten 14 Tagen vollständig geimpft,

oder

  1. nachweislich von Covid 19 genesen

oder

  1. einen negativen Schnelltest nicht älter als 24 Stunden.

 

Um unsere Hygienevorschriften einhalten zu können, bitten wir persönliche Termine vorher per E-Mail oder innerhalb unserer Beratungszeit abzusprechen.

 

Unsere Beratungszeiten:

Dienstag 15 bis 17 Uhr
Donnerstag 15 bis 18 Uhr
Freitag 11 bis 14 Uhr (entfällt leider am 30.07.21)
sowie nach Vereinbarung

Tel: (030) 617 09 168 / 169 oder unter
info@netzwerk-behinderter-frauen-berlin.de

 

Unsere Selbsthilfegruppen und Veranstaltungen finden wieder teilweise in Präsenz statt, sonst im Freien, telefonisch oder per Video. Wir arbeiten laufend daran, ob und wie unsere Angebote trotz Corona stattfinden können.

Bei Interesse bitte bei uns im Netzwerk melden, unter Telefon 617 09 168/9, per Mail oder über unser Anmelde-Formular.

Unser Hygienekonzept gibt es hier.

 

In unserem Service-Bereich (Linkliste) gibt es Corona-Aktuelle Neuigkeiten für Frauen mit Behinderung/chron. Erkrankung.

 

Neuigkeiten und unsere Termine werden auf unserer Webseite bzw. per Mail bekannt gegeben.

 

Unser Netzwerk-Flyer oder unsere Gruppen-Flyer werden gerne auf Anfrage versandt oder sind als barrierefreies PDF in unserem Downloadbereich zu finden. Ein neues Programmheft ist aktuell in Planung.

Unsere nächsten Termine

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  • 20. Oktober 2021 , 17:30: Selbsthilfegruppe II für Frauen mit Multipler Sklerose (derzeit telefonisch)
  • 28. Oktober 2021 , 18:30: Gesprächskreis für Frauen mit Lernschwierigkeiten (wieder im Netzwerk)
  • 3. November 2021 , 16:30: Selbsthilfegruppe I für Frauen mit Multipler Sklerose (derzeit telefonisch)
  • 5. November 2021 , 9:30: dreiteilige Kurs-Reihe „Erwerbslos, krankgeschrieben, erwerbsgemindert – Wo stehe ich und wo will ich hin?”
  • 6. November 2021 , 12:15: WenDo - Selbstverteidigung und Selbstbehauptung für Frauen* mit Behinderungen
  • 11. November 2021 , 18:30: Gesprächskreis für Frauen mit Lernschwierigkeiten (wieder im Netzwerk)
  • 12. November 2021 , 9:30: dreiteilige Kurs-Reihe „Erwerbslos, krankgeschrieben, erwerbsgemindert – Wo stehe ich und wo will ich hin?”
  • 17. November 2021 , 10:00: dreiteilige Kurs-Reihe „Erwerbslos, krankgeschrieben, erwerbsgemindert – Wo stehe ich und wo will ich hin?”
  • 17. November 2021 , 17:30: Selbsthilfegruppe II für Frauen mit Multipler Sklerose (derzeit telefonisch)
  • 25. November 2021 , 18:30: Gesprächskreis für Frauen mit Lernschwierigkeiten (wieder im Netzwerk)

 

 

 

Netzwerk im Podcast Berliner Register

Die Berliner Register dokumentieren und erfassen rechtsextreme und diskriminierende Vorfälle in Berlin, das Netzwerk behinderter Frauen Berlin e.V. ist ab dem 25.08.21 im Interview zu hören im Podcast Was zu melden!
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Was zu melden! Nr. 5

Ich will selbst entscheiden! Behindertenfeindlichkeit und Ableismus mit dem Netzwerk behinderter Frauen

Seit Jahrzehnten fordern Behindertenrechtsaktivist*innen Selbstbestimmung statt Stellvertretung. Was ist damit genau gemeint und was sind Leerstellen männerdominierter Behindertenpolitik?
Mit Sylvia Kunitz vom Netzwerk behinderter Frauen spreche ich darüber, warum wir eine barrierefreie Gynäkologie brauchen und wann Hilfsangebote von nichtbehinderten Menschen zwar gut gemeint, aber schlecht gemacht sind.
Wie man sich durchsetzen kann gegen Institutionen, die eigentlich unterstützen sollen, aber dann doch nur Standard-Lösungen und diskriminierende Sprüche anzubieten haben, hören wir am Beispiel von S. aus Friedrichshain, die sich ihre notwendigen Hilfsmittel bei ihrer neuen Arbeitsstelle hart erkämpfen musste.
Hinweis: Wir sprechen in dieser Folge über (sexualisierte) Gewalt an behinderten Frauen. Wenn das ein Thema ist, was dich belasten könnte, achte gut auf dich, hör den Podcast zusammen mit anderen an und schalte aus, wenn es dir zu viel wird. Die Passage, in der es um sexualisierte Übergriffe und Gewalt geht, ist ca. Minute 7:50-10:40.

Zum Interview: anchor.fm/register-fhxb

Was zu melden! ist ein Podcast des Register Friedrichshain-Kreuzberg

Kostengünstige Auszeit für Familien mit Angehörigen mit einer Behinderung

Damit sich Kinder und Jugendliche und deren Eltern von den Strapazen der letzten Monate erholen können, hat das Bundesfamilien-Ministerium die Maßnahme „Corona-Auszeit für Familien“ aufgelegt. Innerhalb des Förderzeitraums vom 1. Oktober 2021 bis 31. Dezember 2022 können die Familien bis zu einer Woche Urlaub machen und müssen dafür nur etwa 10 % der Übernachtungs- und Verpflegungskosten zahlen. (weiterlesen...)

 

Möglich ist der vergünstigte Familienurlaub in gemeinnützigen Familienferienstätten und weiteren geeigneten Einrichtungen in ganz Deutschland.

Neben der vom bbe e.V. oft erprobten Familienbildungsstätte Eichsfeld in Uder sind auch einige andere barrierefrei oder zumindest rollstuhlgeeignet. Vielleicht auch in eurer Nähe.

Nähere Informationen gibt es hier: https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/corona-pandemie/corona-auszeit-fuer-familien?_se=YmVoaW5kZXJ0ZS5lbHRlcm5AZ214LmRl

 

Für die Förderung gibt zwei Grundvoraussetzungen: 

  • Die Familie hat ihren Hauptwohnsitz in Deutschland.
  • Die Eltern oder Elternteile haben für ihr Kind oder für ihre Kinder einen Anspruch auf Kindergeld.

Außerdem darf das Einkommen der Familie einen bestimmten Betrag nicht überschreiten. Eine Ausnahme bilden Familien mit einem Familienmitglied, das eine Behinderung hat.

 

Die Familien müssen also eines der drei folgenden Kriterien erfüllen:

  1. Die Eltern oder Elternteile haben nur ein bestimmtes Einkommen oder beziehen Sozialleistungen. Die Familie muss mit mindestens einem minderjährigen Kind anreisen.
  2. Bei einem mitreisenden Kind liegt ein Grad der Behinderung von mindestens 50 vor. Das Kind muss nicht minderjährig sein. Das Einkommen spielt keine Rolle.
  3. Bei einem Elternteil liegt ein Grad der Behinderung von mindestens 50 vor. Die Familie muss mit mindestens einem minderjährigen Kind anreisen. Das Einkommen spielt keine Rolle.

Innerhalb des Förderzeitraums vom 1. Oktober 2021 bis 31. Dezember 2022 können Familien frei wählen, wann sie den Familienurlaub wahrnehmen möchten. Ob der gewünschte Zeitraum verfügbar ist, hängt von den Kapazitäten in den Einrichtungen ab.

Für die Maßnahme „Corona-Auszeit für Familien – Familienferienzeiten erleichtern“ stellt das Bundesfamilienministerium 50 Mio. Euro zur Verfügung. Sie ist Teil des Aktionsprogramms „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ der Bundesregierung.

Verein gerettet - Wir haben einen neuen Vorstand !!!

Auf unserer Mitgliederversammlung am 20.07.2021 wurden einstimmig 5 neue engagierte Vorstandskandidatinnen zum neuen Vorstand gewählt. Wir bedanken uns bei unseren bisherigen Vorstandsfrauen für ihre langjährige Arbeit und heißen unseren neuen Vorstand herzlich willkommen - wir freuen uns riesig auf die Zusammenarbeit!

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Der neugewählte Vorstand vom Netzwerk behinderter Frauen Berlin e.V. besteht nun aus folgenden fünf Frauen (alphabetisch sortiert):

Kathi von der Heyden
Ramona Krause
Dr. Antonia Surmann 
Dr. Bettina Unger
Catharina Weber

Sobald die Eintragung ins Vereinsregister vollendet ist, werden sie auch auf unserer Vereinsseite und unserem Impressum veröffentlicht.

Die Interkulturelle Initiative eröffnet ein barrierefreies Frauenhaus in Berlin

Ab Juni 2021 werden insgesamt 57 Frauenhausplätze des Frauenhauses der Interkulturellen Initiative (IKI) an 2 Standorten zur Verfügung stehen. In dem neuen barrierefreien Frauenhaus mit 40 Plätzen wird die IKI Frauen und Kinder mit Behinderungen (6 vollausgestattete Plätze) aufnehmen können. Auch Frauen mit Beeinträchtigungen bei der Mobilität erhalten hier einen verbesserten Zugang in ein Frauenhaus.

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Die „Interkulturelle Initiative – Schutz, Beratung und Öffentlichkeitsarbeit für misshandelte Frauen und ihre Kinder e.V.“ (IKI) ist seit 2001 Trägerverein eines Frauenhauses und weiterer Projekte, Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband und eröffnet aktuell einen weiteren Standort als erstes barrierefreies Frauenhaus in Berlin, das durch die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung gefördert wird. Der Ausbau des 1. Bauabschnitts und die Erstausstattung des neuen Standortes wurde durch die Lottostiftung Berlin gefördert.

 

Das Angebot der Interkulturellen Initiative ist von Anfang an offen gewesen für alle gewaltbetroffenen Frauen und ihre Kinder, hat jedoch seinen konzeptionellen Schwerpunkt in den letzten 20 Jahren bei der
Unterstützung der Zielgruppe gewaltbetroffener Frauen und ihren Kindern mit Migrations- und Fluchtgeschichte gehabt und konnte dadurch bereits Barrieren im Gewaltschutz abbauen. Die Interkulturelle Initiative erweitert ihr Angebot nun für weitere gewaltbetroffene Frauen und Kinder, die durch spezifische Problemlagen im bestehenden Hilfesystem „behindert“ oder ganz ausgeschlossen sind.
Dies betrifft Frauen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen in besonderem Maße, da sie 2 – 3 mal häufiger von Gewalt betroffen sind und es kaum barrierefreie Schutzplätze in Berlin gibt. Durch das Angebot von Familienzimmern können auch Frauen mit vielen Kindern aufgenommen werden, da bei Bedarf zwei Zimmer miteinander verbunden werden können. Mit den neuen räumlichen Bedingungen
können auch Frauen mit älteren Söhnen temporär aufgenommen werden. Aber auch alleinstehenden Frauen stehen Einzelzimmer zur Verfügung.

 

Ab Juni 2021 werden insgesamt 57 Frauenhausplätze des Frauenhauses der Interkulturellen Initiative (IKI) an 2 Standorten zur Verfügung stehen. In dem neuen barrierefreien Frauenhaus mit 40 Plätzen wird die IKI Frauen und Kinder mit Behinderungen (6 vollausgestattete Plätze) aufnehmen können. Auch Frauen mit Beeinträchtigungen bei der Mobilität erhalten hier einen verbesserten Zugang in ein
Frauenhaus.

 

Das am 1. Februar 2018 in Deutschland in Kraft getretene „Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt“, ist der offizielle Titel der sogenannten „Istanbul-Konvention“. Die Istanbul Konvention verpflichtet die Vertragsstaaten dazu, umfassende Maßnahmen zur Prävention, zur Intervention, zum Schutz und zur Unterstützung gegen geschlechtsspezifische und häusliche Gewalt zu ergreifen. Die Istanbul Konvention definiert Bedarfe zum Beispiel in Bezug auf die Anzahl an Schutzplätzen im Verhältnis zum Bevölkerungsanteil. Dadurch werden erstmals seit 20 Jahren in Berlin in den nächsten Jahren erhebliche finanzielle Mittel für die Eröffnung weiterer Frauenhäuser und Schutzangebote bereitgestellt, nachdem seit Jahren der Mangel an
Frauenhausplätzen in Berlin und bundesweit bekannt ist. Ein Investitionsprogramm des Bundes unterstützt den Ausbau. Der weitere Ausbau wird in den nächsten Jahren folgen, da das Land Berlin aufgrund der Istanbul-Konvention seinen Verpflichtungen in Bezug auf den gesetzlich definierten Schutzauftrag nachkommen muss.

Der Pressetext der IKI als PDF.

Jahresziel 2021: Überleben 2.1

Gewalt gegen Frauen, digitale Diskriminierung, neuer Vorstand, neue Räume für Verein und Selbsthilfe-, Kontakt- und Beratungsstelle Netzwerk behinderter Frauen Berlin e.V.

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Das vergangene Jahr endete mit Covid-19 und seinen Einschränkungen, das Jahr 2021 beginnt damit. So wie es für einen Großteil unserer Nutzerinnen, Mitarbeiterinnen und Vorstandsfrauen mit der Drosselung unseres Angebotes um die Gesundheit und damit das Leben geht, stehen auch Verein und Projekt fortgesetzt vor der Überlebensfrage.

Covid-19 verunmöglicht gegenwärtig zu vieles: dass unsere Nutzerinnen uns in den Räumen der Selbsthilfe-, Kontakt- und Beratungsstelle aufsuchen können, dass Selbsthilfegruppen sich treffen können und Veranstaltungen stattfinden. Dass auch für uns nur die Möglichkeit besteht, uns digital zu vernetzen, und so weit unser Rahmen es gestattet, online-Angebote zu erstellen, bietet im Gegenzug die Chance, den digitalen Weg zum Nutzen aller weiter zu beschreiten und auszubauen.

Ein Veranstaltungsprogramm werden wir erst im gewohnten Umfang wieder erstellen können, wenn die Personalstelle für Programmgestaltung erneut besetzt ist. Dies wird in der ersten Hälfte des Jahres erfolgen, so dass wir fest planen, ab der zweiten Hälfte 2021 wieder ein umfangreiches Veranstaltungsangebot konzipieren zu können. Die Frage, die sich stellt, ist allerdings: in welchen Räumen werden unsere Angebote zukünftig stattfinden? Die Selbsthilfe-, Kontakt- und Beratungsstelle des Netzwerks behinderter Frauen Berlin e.V. verliert zu Mitte 2022 die Büro- und Beratungsräume in der Leinestraße 51 und sieht sich vor die große Herausforderung gestellt, eine neue, allen Anforderungen entsprechende Adresse zu finden.

Zudem ist weiterhin das Problem des vakanten Vorstands nicht gelöst: Der derzeit amtierende Vorstand wird sich nicht erneut zur Wahl stellen, dass heißt, es müssen dringend neue Vorstandsfrauen gefunden werden und das Amt übernehmen!

Das vollständige Jahresziel ist hier zu finden.

Artikel aktualisiert am 17.09.2021