Gemeinsam mit inzwischen 15 mitunterzeichnenden Organisationen versandte das Netzwerk behinderter Frauen Berlin e.V. am 22. Oktober 2018 einen Offenen Brief zum Thema „Elternassistenz“ an Elke Breitenbach, die Berliner Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales.
Gefordert wird, das in der UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) festgeschriebene elementare Recht von Eltern mit Behinderungen und chronischen Krankheiten, ihre Kinder eigenverantwortlich zu versorgen, endlich auch in Berlin umzusetzen. Die Unterzeichnenden halten die derzeitige Praxis der Vergabe von Elternassistenzleistungen in Berlin für untragbar und nicht mit dem neuen Teilhaberecht vereinbar. Kobinet berichtet.

Ein Antwortschreiben der Senatsverwaltung können wir in der 47. Kalenderwoche (19. bis 23. November 2018) erwarten. Wir werden berichten.

Der vollständige Brief befindet sich im Anhang. 

Update 13.11.18 und 14.11.18:
Wir freuen uns über unsere neuen Mitzeichner:
aktiv und selbstbestimmt e.V.
InterAktiv e.V.
Kooperationsverbund Autismus Berlin gGmbH

Update 30.11.18:
Heute kam das Antwortschreiben der Frau Senatorin Breitenbach. Siehe Anhang.
Kurz gesagt: Eine Ausführungsvorschrift, die zukünftig die Einzelfallhilfe regeln soll, wird derzeit erarbeitet und soll das bisherige Rundschreiben ablösen.

Ausführungsvorschriften kommen in der Rangfolge gesetzlicher Regelungen gleich nach den Landesgesetzen, und sind damit viel verbindlicher als Rundschreiben.

Wichtig ist uns, dass unsere Forderungen - insbesondere die einheitliche Anpassung der Vergütungssätze an die der persönlichen Assistenz - mit berücksichtigt werden. 

Wir bleiben dran, aktiv bei der Ausführungsvorschrift mitzuwirken.

Weitere Organisationen, die unser Anliegen unterstützen und mitzeichnen möchten, können sich gerne an uns wenden.

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