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Neues Programm – Neu gestaltete Webseite

Wir haben das neue Programm des Netzwerks behinderter Frauen Berlin e.V. für das 1. Halbjahr 2011 herausgegeben.
Ein Highlight ist die Vorstellung der neu aufgelegten Biographie unserer Schirmfrau Marianne Buggenhagen.
Ein zweiter Höhepunkt ist der Reisebericht von zwei langjährigen Teilnehmerinnen des Tanzkurses, die dem „Tango auf der Spur“ durch Argentinien reisten.

Mit dem Online-Auftritt des neuen Programms starten wir unsere neu gestaltete Website. Die technische Umstellung soll den barrierefreien Zugang, die Übersichtlichkeit und die Funktionalität verbessern. Design und Farben bleiben zwecks Wiedererkennung erhalten.

Die neu gestaltete Webseite hat jetzt eine Volltext-Suchfunktion.
Des weiteren haben wir die kobinet-nachrichten eingebunden.
Die Navigation wurde neu geordnet und erweitert.
So zeigen wir unsere Kooperationspartnerinnen und -partner und verlinken zu deren Webseiten.
Unter der Rubrik „Projekte“ informieren wir über den Fortgang laufender Vorhaben.
Mit der neuen Rubrik „Themen“ wollen wir die Gelegenheit wahrnehmen, im Rahmen unserer Arbeitsgruppen- und Gremienarbeit über verschiedene Arbeitsinhalte zu informieren.
Gebärdensprachvideos  geben gehörlosen Frauen Hilfestellung zum Thema „Häusliche Gewalt“.


5. Mai 2010 - Europäischer Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen

Schutz vor Gewalt gegen Frauen jetzt!

Unter dem Motto "Inklusion - Dabei sein von Anfang an" hatte das Netzwerk behinderter Frauen Berlin e.V. gemeinsam mit vielen Vereinen, Verbänden und Einzelpersonen zu einer großen Menschenkette in Berlin aufgerufen und diese machtvolle Demonstration aktiv mitgestaltet: über 500 Personen waren gekommen!
Dörte Gregorschewski, Mitarbeiterin des Netzwerks behinderter Frauen Berlin e.V. und Vorstandsfrau des Weibernetz e.V. - Politische Interessenvertretung behinderter Frauen forderte bei der Kundgebung vor dem Reichstag:

"Die Interessenvertretung behinderter Frauen und Behindertenorganisationen gehören an den Runden Tisch zur Aufarbeitung der Missbrauchsfälle gegen Kinder. Mädchen und Frauen mit Behinderung, die in Behinderteneinrichtungen leben, werden noch häufiger Opfer von Gewalt als Nichtbehinderte. Hier darf der Staat nicht wegsehen!"
Siehe  ausführlich im Kalenderblatt beim BZSL 

Offensichtlich haben unsere Forderungen inzwischen etwas bewirkt, denn sie fanden Gehör bei der Bundesregierung. Presseberichten zufolge will die Ministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend nun auch Menschen mit Behinderung am Runden Tisch gegen Kindesmissbrauch beteiligen. Mehr dazu in den  kobinet-nachrichten am 11.05.2010 

 


Unsere Arbeit ist erfolgreich - Schwerpunkte für 2010

Bei den Frauenprojekten in Berlin ist das Thema Behinderung nicht mehr wegzudenken. Die Situation behinderter Frauen wird vielmehr durchgängig als Querschnittsthema beachtet. Dies ist ein wichtiges Ergebnis unserer Klausurtagung am 30. Januar 2010 und stellt einen großen Erfolg unserer Arbeit dar.
So selbstverständlich wie das Thema Behinderung inzwischen in Frauenzusammenhängen wahrgenommen wird, so selbstverständlich muss das Thema Frauen auch in der Behindertenszene berücksichtigt werden. Daran werden wir weiter arbeiten.

Inhaltliche Schwerpunkte im Jahr 2010 werden die Themen Gesundheit und Elternassistenz sein. Beide Bereiche wollen wir im Licht der UN-Behindertenrechtskonvention bearbeiten. Mit der Konvention engagieren wir uns für ein diskriminierungsfreies, barrierefreies Gesundheitswesen und für einen Rechtsanspruch auf  Elternassistenz . Letzterer muss in einem Gesetz zur sozialen Teilhabe verankert werden. Das soll bei der anstehenden Reform der Eingliederungshilfe realisiert werden.

Wir sind erleichtert, dass unsere weitere Arbeit gesichert ist, weil das Netzwerk ab Januar 2010 in die Regelfinanzierung der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen aufgenommen wurde. Damit entfällt endlich das regelmäßige Bangen um die weitere Finanzierung.

 


Behinderte Frauen und UN-Behindertenrechtskonvention — Gesprächsthema an der Tafel der Demokratie

Am 20. August 2010 fand vor dem Brandenburger Tor zum dritten Mal die Tafel der Demokratie statt. Dabei trafen sich 1.500 Bürgerinnen und Bürger aus ganz Deutschland zum gemeinsamen Abendessen mit dem Bundespräsidenten Christian Wulff. Unsere Vorstandsfrau Andrea Schatz zählte zu den ausgewählten Gästen.

Andrea Schatz im Gespräch mit dem Bundespräsidenten

   © Wolfgang Behrens

 

Sie ergriff die Gelegenheit, und kam mit dem Bundespräsidenten über die Situation behinderter Frauen und die UN-Behindertenrechtskonvention ins Gespräch. Siehe auch  kobinet am 21.08.2010 


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