Themen 2014: Interkulturelle Öffnung und Weiterführung der Schwerpunkte Gesundheit und sexuelle Gewalt gegen Frauen mit Behinderung

Am 1. März 2014 trafen sich die Frauen des Vorstands und die Mitarbeiterinnen des Netzwerks behinderter Frauen Berlin e.V. zur diesjährigen Klausurtagung, um die inhaltlichen Arbeitsschwerpunkte zu besprechen.

Wir setzen auch 2014 unsere Initiativen in folgenden Themenfeldern fort:

  • Inklusive Frauengesundheit - barrierefrei und kultursensibel
  • Sexuelle Gewalt gegen Frauen und Mädchen mit Behinderung
  • Inklusion von Frauen und Mädchen mit Behinderung/chronischer Erkrankung und Migrationsgeschichte

Sie dienen dem übergeordneten Ziel der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in allen gesellschaftlichen Bereichen.

Durch die finanzielle Förderung der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen können wir den Projektbereich „Geschlecht, Behinderung, Gesundheit, Migration“ für weitere vier Jahre, bis Ende 2017 fortführen:

  • Ulrike Haase wird weiterhin im Netzwerk Frauengesundheit Berlin auf die Umsetzung der „inklusiven Frauengesundheit - barrierefrei und kultursensibel hinwirken.
  • Auch setzen wir unsere Bemühungen fort, Frauen und Mädchen mit Behinderung/chronischer Erkrankung und Migrationsgeschichte zu erreichen und unsere Angebote so zu gestalten, das sich Frauen aller Kulturkreise angesprochen fühlen. Wir wünschen uns, dass behinderte Berlinerinnen mit Migrationshintergrund verstärkt unsere Angebote nutzen und wollen mit der weiteren Ausgestaltung einer entsprechenden Willkommenskultur den Weg dafür ebnen. Im Jahr 2014 wollen wir konkrete Kriterien entwickeln, um den Prozess der Interkulturellen Öffnung des Netzwerks behinderter Frauen Berlin e.V. zu beginnen.

Durch die erneute Gewährung zusätzlicher Personalkosten seitens der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales können wir die Gremien- und Beratungstätigkeit zum Thema Sexuelle Gewalt fortsetzen:

  • Bärbel Schweitzer bietet auch im Jahr 2014 zusätzlich zum regulären Beratungsangebot telefonische und persönliche Beratung für von sexueller Gewalt betroffene Frauen und Mädchen an.
  • Dörte Gregorschewski wird weiterhin im „Berliner Netzwerk gegen sexuelle Gewalt“ die besonderen Interessen und Bedarfe behinderter Frauen in den Blickpunkt rücken. Sie wirkt auf die Entwicklung von geeigneten Maßnahmen hin, behinderte Frauen vor körperlicher und sexueller Gewalt zu schützen.

Wir planen, eine Broschüre für Mütter mit Behinderung herauszugeben. Dafür haben Vorstandsfrau Fiede Kranz und Bärbel Schweitzer bereits eine Sammlung wichtiger Informationen zusammengetragen. Die Broschüre soll in der zweiten Jahreshälfte erscheinen und wird auch online über unsere Website www.netzwerk-behinderter-frauen-berlin.de abrufbar sein.


Dringend „Elfen und Feen“ gesucht

Die Aufrechterhaltung unserer Angebote ist auch dem Engagement der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen, der „Elfen und Feen“ zu verdanken. Sie bieten eigenverantwortlich das Info-Café an, begleiten Offene Treffen und Veranstaltungen, bereiten den Raum vor, empfangen und begrüßen Besucherinnen und Referentinnen, sorgen für die Bewirtung, beantworten Fragen zum Netzwerk, haben offene „Augen und Ohren“ für „Neuzugänge und Stammkundinnen“. In regelmäßigen „Elfenkongressen“ mit Bärbel Schweitzer werden die Dienste besprochen und Erfahrungen ausgewertet. Aus gesundheitlichen Gründen suchen die Elfen dringend Verstärkung. Wir freuen uns auf interessierte Frauen – mit oder ohne Behinderungen – mit oder ohne Migrationshintergrund - die Lust haben, das Netzwerk tatkräftig und zuverlässig als ehrenamtlich Tätige zu repräsentieren. Interessentinnen sind herzlich eingeladen, sich zu melden. Tel. 617 09 168

Dank und Kooperation

Wir bedanken uns bei der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen und der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales für die bisherige gute Zusammenarbeit und wünschen uns die Fortsetzung bei allen zukünftigen Vorhaben.


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