Twitter-Aktion gegen sexualisierte Gewalt

Am 3. Mai 2012 startete eine Aktionsgruppe aus betroffenen Frauen, ihren Angehörigen und Freundinnen die Kampagne #ichhabnichtangezeigt.
Damit soll das immer noch tabuisierte Ausmaß sexualisierter Gewalt verdeutlicht und den Betroffenen eine Stimme gegeben werden. Damit unverkennbar wird, dass es sich nicht um Einzelfälle handelt, sondern um ein strukturelles Problem unserer Gesellschaft. Damit sowohl in der Öffentlichkeit als auch in den entsprechenden Institutionen sexualisierte Gewalt mit der Aufmerksamkeit behandelt wird, die denjenigen, die sie erlebt haben, zusteht.
Damit es künftig leichter wird, Anzeige zu erstatten und damit gehört zu werden.

Das Netzwerk behinderter Frauen unterstützt diese Kampagne. Deshalb haben wir unter „Hilfen bei Gewalt“ einen Banner/Link geschaltet. Wenn Sie ihn anklicken, gelangen Sie zu der Website #ichhabnichtangezeigt. Dort können Sie sich näher über die Aktion informieren und sich ggf. selbst anonym äußern.

Banner und Link

Die neueste Studie "Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen in Deutschland" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend belegt wissenschaftlich: Frauen mit Behinderung sind zu einem weit höheren Anteil in ihrem Leben von Gewalt betroffen als der Durchschnitt der weiblichen Bevölkerung.


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